Lemne atacate de inamicii lemnului, exemple obținute din restaurări efectuate în Germania.
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Wir sind hier am Stand der Restauratoren im Zimmererhandwerk
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Wenn man hier sieht, alte Holzkonstruktionen zu restaurieren, die historische Balkenbearbeitung
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Messtechnik, Rohrwiderstandsmessung, neueste Techniken zur Schallemissionsmessung im Holz von Käferlarven. Ganz neue Technik
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Was ich vor mir habe hier, sind Schadbilder, die in den historischen Gebäuden insbesondere
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vorkommen, sowohl holzzerstörende Pilze, als auch holzzerstörende Insekten. Das ist mein Part, ich bin Sachverständiger auf dem Gebiet
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Wenn wir uns das hier anschauen, ich habe vor mir wunderschöne Schadbilder eines Hausbockkäfers
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der an Nadelholz vorkommt, wo die Larven im Regelfall im Splint fressen und bei diesem
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Kiefernholz dann hier innen der Kern übrig bleibt. Das ist hier so ein typisches Schadbild an Kiefer
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Dasselbe dann an Fichtenholz, entsprechend geringer das Schadbild. Das hat unterschiedliche Gründe
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Im Vergleich dazu, zu diesen Hölzern, die früher im Dachstuhl verbaut waren, ein Fachwerkholz
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also bewittertes Holz, das früher bewittert war, da sehen wir das natürliche Schadbild
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vom Hausbockkäfer, das sich im Inneren abspielt. Weil die Holzfeuchte innen höher war als außen, deswegen die Frassgänge der Larven
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im Holzinneren. Und wenn wir gerade dabei sind, das mal anzuschauen, ich habe extra für diese Messe hier mal so
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einen Entwicklungszyklus zusammengestellt, aus meinen Forschungsarbeiten mit dem Hausbockkäfer, also mit dem Ausschlupf, da schlüpft das Weibchen, dann kommt es zur Paarung, wenn
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die sich finden, das kleinere Männchen ist auf dem Weibchen, die paaren sich unmittelbar
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nach dem Schlupf der Weibchen und unmittelbar danach legt das Weibchen in ganz feine Risse
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im Holz mit seiner bis zu 3 cm langen Legeröhre die Eier ab
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Und das in mehreren Gelegen über mehrere Tage. Und das sieht man hier, das ist eins von den Eigelegen, wo die Eier in diesen Spalten abgelegt
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werden, die sind hier dadurch freigelegt und die nagen sich so nach 2-3 Wochen ins Holz
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ein und entwickeln sich dann über Jahre, die werden immer größer, die häuten sich
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wieder und größer häuten sich in Generationszyklen im Normalfall etwa zwischen 8 bis, es geht
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los bei 5 Jahre, bis teilweise über 40 Jahre. Bis diese Larven sich dann irgendwann verpuppen im Frühjahr, dann diese Puppenwiege machen
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und dann ist das Puppenstadium dazu, diese Umwandlung von der Larve zum Käfer und wenn
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diese Entwicklung fertig ist zum Käfer im Holz, dann schlüpft im Sommer wieder bei
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entsprechend hohen Temperaturen der Käfer und in dem Fall macht der Käfer das Loch
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manchmal macht das auch die Larve, aber in dem Fall macht das der Käfer und dann geht das Ganze wieder von vorne los
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Das gilt im Grunde für alle holzzerstörenden Käferlarven mehr oder weniger in Deutschland
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oder Mitteleuropa, aber hier gezeigt am Hausbock. Und zu der Kategorie gibt es Anobien dazu, da haben wir zum einen diesen gewöhnlichen
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Nagekäfer, den man gemeinhin Holzwurm nennt, hier im deutschsprachigen Raum, im englischen
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Common Furniture Beetle, Anobienpunktei und der befällt sowohl Nadel als auch Laubholz
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und da sehen wir ein schönes Schadbild einer Bodendiele aus dem Schwarzwaldhaus, die einen
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sekundären Pilzbefall hatte, entsprechendes Schadbild. Und da gibt es das Schadbild eines schönen Tanneholzbalkens, da sehen wir außen kleine
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kreisrunde Stupflöcher, wo die Käfer rausgeschlüpft sind und wir sehen über diesen Balken querschnitt
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innen die Frassschäden, also wie gering dann die in der Einbausituation im Dachstuhl waren
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also waren Deckenbalken vom Dachstuhl, ja, relativ geringe Populationsdichte mit im Grunde keiner Auswirkung auf die Standsicherheit des Gebäudes, in der Hinsicht
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Das kann man hier, das ist dasselbe Insekt. Ein naher Verwandter zu diesem Insekt, das wäre dann der gekämpfte Nagekäfer, der
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kommt nur an feinporigem Laubholz vor, in dem Fall an Rotbuche oder an Birke
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Also bei uns in Baden-Württemberg auf der Schwäbischen Alb wurde sehr viel Birkenholz
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verbaut in Konstruktion, so ab 30-jährigem Krieg, also ab 1616, 1620. Und der hat ein ganz anderes Schadbild, der durchdringt den ganzen Querschnitt, also anders
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wie hier im Vergleich, Schadbild im äußeren Bereich eher, oder hier wird der ganze Querschnitt
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mehr oder weniger durchstrungen und wie man sieht entsprechend auch komplett geschädigt
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Also nur an Laubholz, dieses Insekt. Und die finden wir bei uns eben in diesen alten Konstruktionen teilweise
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Natürlich auch in neueren Bereichen mit Parkett und dergleichen, wenn er mit eingeschleppt
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wird, aber selten. So, dann haben wir, wie wir gerade bei den Anobiiden bleiben, in der ganzen Familie
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gibt es nochmal zwei, die hier ein bisschen relevant sind. Das wäre dann zum einen der sogenannte Bunte oder Geschäckte Nagekäfer, im Englischen
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das Wort Spittel, Totenuhr, das Wort Spittel. Also vor allem, gerade in England ein sehr verbreitetes Insekt, an historischen Konstruktionen
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gerade auch an Eichenholz. Und dieses Insekt, man sieht ja schon den Unterschied, ist von der Größe etwas größer
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wie der gewöhnliche Nagekäfer, deswegen auch die Löcher hier größer. Und die fressen in aller Regel nur an pilzvorgeschädigtem Holz
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Das ist die Regel. Also da muss eine Pilzschädigung vorliegen, damit dieses Insekt dieses Schadbild überhaupt
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verursachen kann. Ich gucke das nochmal ein bisschen so vor. Und in etwa die gleiche Kategorie passt dann auch dieser sogenannte Trotzkopf, der vorwiegend
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an Nadelholz vorkommt, also im Vergleich zu ihm ist er vorwiegend an Laubholz, insbesondere Eichenholz
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Er ist an Nadelholz fast nur vorzufinden, an historischen Konstruktionen, insbesondere dort, wo auch wieder eine Pilzschädigung vorliegt
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Und auch dort wird dann das Holz mit zerstört, also den Pilz und die Käferlarven
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Und der Unterschied zwischen beiden ist auch noch der, dass der bunte Nagekäfer ein Stück
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weit auch in gesundes Holz vordringen kann als Larve, was er wiederum nicht kann
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Er kann wirklich nur beschränkt auf diesem pilzgeschädigten Bereich sich ernähren und
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dort auch leben. Die benötigen beide etwas höhere Holzfeuchten wie die anderen Insekten
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Das ist aber ein separates Thema. Was wir auch noch finden an historischen Konstruktionen, aber auch an Parkett und dergleichen, sind Splintholzkäfer
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In dem Fall der heimische, bei uns in Mitteleuropa heimische, linierte Splintholzkäfer, der
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eben den Splint hier an diesem Eichenkantholz geschädigt hat. Da sieht man wunderbar, wie er den abgebaut hat
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Aber der Kern, wie der Name sagt, Splintholzkäfer, also beschränkt ist der Fraß rein auf den Splint
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Es gibt keinen Eindringer in den Kern, also keine Schädigung in dem Bereich. Ein sehr häufig anzutreffendes Schadbild an Eichenholzkonstruktionen
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So, dann hätten wir in historischen Konstruktionen weniger verbreitet, aber durch entsprechende Ameisen-Schäden
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Hier Rossameisen, eine Komponotus-Art. Es gibt auch die anderen Holzameisen, die sind noch etwas kleiner
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Die verursachen dementsprechende Schadbilder. Die Holzameisen oder die Rossameisen fressen das Holz nicht, die ernähren sich nicht vom Holz
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Sie wohnen drin. Sie wohnen drin und ziehen dort auch ihre Brut groß, teilweise
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Deswegen wird hier alles ausgeräumt, aber gefressen wird das Holz von innen nicht, im
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Gegensatz zu den Käferlarven hier auf dem Holz. Das wäre so ein kleiner Überblick über das, was man so häufiger antrifft in historischen
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Konstruktionen, an Insekten. Es gibt, ah, es gibt noch eins. Die Rüsselkäfer, Balkenrüsseler
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Die finden wir sehr gerne in Kellern, in Kruften zum Beispiel, an Särgen. Dort, wo es lange sehr feucht ist, wo auch ein Pilzbefall dazukommt, die verursachen
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dann solche Schadbilder in Verbindung mit Pilzen, insbesondere Braunfäulepilzen. Da gibt es so ein schönes Schadbild
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Dann verlassen wir mal die Gruppe ein Stück weit und wenden uns jetzt den holzzerstörenden
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Pilzen zu. Also das sind die Pilze, die durch Enzyme Holz auch abbauen können
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Und damit diese Pilze Holz abbauen können, braucht es eine gewisse Mindestfeuchte und
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die liegt um, beziehungsweise über Fasersättigung. Das heißt, es muss freies Wasser im Zellholraum oder an der Oberfläche vorliegen
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Und da unterscheiden wir ganz, ganz grob im Holzschutzbereich, grob zwischen drei Abbautypen
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Das ist zum einen der Abbautyp der Braunfäule, der sogenannten Braunfäule. Das sind Pilze wie beispielsweise der echte Hausschwamm, Kellerschwämme, Porenschwämme
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Blättlinge, die im Grunde von den drei Komponenten Cellulose, Hemicellulose und Lignin übrig lassen
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Und dann erscheint das zurückgelassene Lignin braun, das sich dann hier im trockenen Zustand
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so würfelbruchartig abzeichnet. Und wenn ich dieses Lignin hier wegnehme, dann kann ich das in der Hand zu Pulver zerreiben
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Das ist also ein reines Lignin mehr oder weniger. Das Holz hat durch diese Pilztätigkeit komplett seine Festigkeit verloren, was natürlich
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gerade bei Tragkonstruktionen ein Problem darstellen kann, sodass man dann entsprechend auch Sanierungsmaßnahmen ergreifen muss
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Das wäre die typische Braunfäule. Es gibt dann dazu Pilze, die können auch eine Weichsfäule verursachen
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Das bedeutet, diese Pilze sind in der Lage, alle Komponenten entweder nebeneinander oder
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nacheinander abbauen zu können. Das sieht man dann hier. Das war ein Stück Eichenholz an einem Fachwerk, an einem Kirchturm
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Hier außen sieht man noch die Eiche, ganz hausdünn. Und hier drinnen ist alles abgebaut, ist alles nur noch mit Seel von Pilzen und die zurückgebliebene
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Cellulose, die halt im Gesamtspektrum des Holzes den größten prozentualen Anteil hat
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Deswegen ist hier noch die Cellulose mit übrig. Und wenn man sich dieses Stück Eichenholz in die Hand nimmt, dann ist das leicht wie Styropor
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Wenn man überlegt, was die Eiche in der Rohdichte hat, im trockenen Zustand bei 12 Prozent
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so bei 700 Kilogramm pro Kubikmeter, ist das fast wie Styropor. Also ganz leicht
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Eine dritte Gruppe, die noch gar nicht so lange bekannt ist, erst seit den 1950er Jahren
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richtig erkannt, das sind die Morderfäule-Pilze. Die finden wir an historischen Konstruktionen teilweise auch, und zwar im Bereich vom Erdkontakt
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oder im Bereich von Sparrenoberseiten und dergleichen und am Fachwerk außen. Die gibt im Endeffekt einen kleinen, feinen Würfelbruch im Vergleich zur Braunfäule
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Ist in etwa ein ähnlicher Holzabbau. Es wird auch vorwiegend eine Cellulose und eine Hemicellulose abgebaut
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Und das Ganze geschieht aber von außen nach innen und führt dann zum Schluss endlich
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auch zu einem Festigkeitsverlust. Aber ist bei uns für die Restaurierung jetzt weniger relevant
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Das sind Schäden, die kommen früher eher bei Erdkontakt mit Masten und dergleichen
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Bahnschwellen, oder bei Kühlturmhölzern spielt das eine ganz andere Rolle. Aber man findet es eben auch, um es so zu sehen
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Und jetzt haben wir nur ein paar wenige Beispiele, um das einfach mal noch zu zeigen, die Schadbilder
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Einmal, das ist so der Wichtigste im Sinne von, weil er von den möglichen Sanierungsmaßen
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unter Umständen die aufwendigste Sanierung erfordert. Das wäre ein echter Hausschwamm. Also ein typischer Vertreter der Braunfäulepilze
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Der mit seinen Oberflächen und Substratmucel das Holz bei entsprechender Holzfeuchte abbauen
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kann und teilweise auch zu sehr massiven Schäden führt. Also man sieht es hier sehr schön in Form einer sogenannten Innenfäule
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Also man sieht außen im Grunde gar nichts. Wenn man den Balken aber anschneidet oder mit so einem Widerstandsmessgerät hier anbaut
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dann wird man feststellen können, dass hier drinnen ein Festigkeitsverlust stattgefunden hat
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Das sieht ja auch jeder hier in dieser Braunfäule. Und es sind entsprechend Bauteile, die man dann im Zuge einer Instandsetzung, einer statischen
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Instandsetzung, restauratorischen Instandsetzung dann gesund schneidet und richtet. Mit all den Zusatzmaßnahmen, die dazugehören, mit Trockenlegen, teilweise Bekämpfungsmaßnahmen
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durchführen, das gehört da dazu. Ein weiterer Brauch, aber das sind jetzt eigentlich nur Fruchtkörper, die man hier sieht
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Das sind alte Fruchtformen eines Kellerschwamms. Da sehen wir jetzt keinen Holzabbau groß an dieser Spanplatte hier
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Oder eines Porenschwamms, auch ein Braunfäulepilz, alter Fruchtkörper. Ich halte ihn jetzt gerade mal so hin, dass Sie das sehen
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Man kann also anhand dieser Fruchtformen schon erkennen, welche Pilze das sind teilweise
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Und wenn das nicht möglich ist, dann macht man halt eine mikroskopische Untersuchung und dann passt es im Regelfall auch
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Ein weiterer Vertreter noch, auch der Braunfäulepilze von hier, aber immer mit der Innenfäule, oder
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in aller Regel mit der Innenfäule verbunden, gerade an Außenbauteilen, das wären dann
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Blättlinge, in dem Fall der Tannenblättling. Den sieht man hier an diesem lamellartigen Fruchtkörper hier
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Der verursacht als Braunfäule eine Innenfäule, die ich lange auch nicht erkennen kann
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Auch die wird wieder im Regelfall, wenn nicht schon der Fruchtkörper, so rauswächst wie hier über einen Trocknungsriss, unter anderem mit solchen paar Widerstandsmessgeräten festgestellt
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was da, wie viel Schädigungsgrad in diesen Hölzern dann vorliegt. So, dann haben wir noch als typischen, es gibt mehrere natürlich, typischen Vertreter an
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historischen Holzkonstruktionen als Weißfäulepilz, also der hier, mit diesem Abbaubild. Das wäre dann der ausgebreitete Hausporling oder früher auch Eichenporling genannt, ja, bei uns
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Da sieht man jetzt in dem Falle hier an so einem Bodenbrett, dem Nadelholz, schon dieses
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Weißfäuleholz hier. Und hier oben ist das Oberflächenmyzel, das mit einem helles Untermyzel und ein dunkleres
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und bräunliches Obermyzel hat, mit lauter kleinen Punkten drauf, so bräunlichen, die von
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sogenannten Goutations, also Wassertropfen, die da eingetrocknet sind, entstanden sind. Die waren Bernsteinfarben und deswegen diese Punkte
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Das ist ein eindeutiges Erkennungsmerkmal für diese Art an Pilzen, die man hier so
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entsprechend dann feststellen kann. Genau, das wäre jetzt im Grunde, das wären so die Schadbilder hier
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Also das ist jetzt eine dieser Messtechnik, wo man Holz bei Begutachtungen insbesondere sehr
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gut einsetzen kann, ist ein sogenanntes Bohrwiderstandsmessgerät, wo im Grunde mit definiertem elektrischen Vorschub solche Bohrnadeln mit 1,5 Millimeter Durchmesser und
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mit einer Bohrspitze von drei Millimeter in das Holz eingetrieben werden. Und diese Torsion, die diese Bohrnadel erfährt durch das Durchdringen, ergibt mich hier
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nach einer Kurve und zeigt mir an, wie der Zustand in diesem Balken aussieht
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Also ob ich, ob er so eine Fäule hat oder ob er intakt ist. Oder ob ein Zapfenloch drin ist oder andere Holzstellen
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Die Bohrnadel sind sehr, sehr flexibel. Die kann man also wirklich kaum zerstören, außer ich fahre wirklich nach wie vor auf eine
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Betonwand drauf. Dann kann das passieren. Aber ansonsten brechen die nicht mehr ab
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Und die Geräte sind heute so ausgestattet, dass sie sich automatisch abschalten und sofort
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zurückfahren, wenn sie irgendwo dagegen fahren und nicht mehr der Widerstand so groß wird
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Und das zeige ich Ihnen mal. Dieses Gerät zeichnet hier auch die Kurve gleich mit auf
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Das muss man, das setzt man jetzt irgendwo an. Also wenn ich an einer Holzkonstruktion bin, darf ich natürlich nicht direkt in einen Ast
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oder so bohren, auch nicht in einen Riss. Ich muss mir das ein bisschen auswählen. Und jetzt gehe ich davon aus, ich würde das nicht sehen
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Ich sehe es nicht. Ich will einfach beurteilen. Jetzt bohren wir mal von außen und zwar mit einem relativ schnellen Vorschub
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Ich zeige hier kommt gleich die Kurve. Also man bohrt relativ schnell bei Nadelholz, bei Eichenholz langsamer aufgrund der höheren
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Bohrdichte. Und lassen wir das mal hier rein. Und dann sieht man hier sofort die Kurve, die Zentimeter und etwa nach vier Zentimeter
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fällt die ganze Bohrkurve ab. Und dann sehen wir hier. Schauen wir uns das gleich noch an
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Das war der ganze Messvorgang, innerhalb weniger Sekunden passiert das. Und dann sieht man
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Hier in dem Bereich. Die ersten vier Zentimeter oder dreieinhalb Zentimeter waren intakt
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Also das ist der Bereich hier oben, der war intakt und danach fällt die Kurve sofort ab, weil
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dieser Braunpfeulepilz, in dem Fall der echte Hausschwamm, das Holz dort komplett abgebaut hat
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Die Festigkeit also weg ist. Und dann kann ich die Bohrkurve, soweit ich jetzt gebohrt habe, bis 21 Zentimeter, das ist bis
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hier runter. Dann kommt der DIN-Belag. Und dann sehe ich wieder so ab 17 etwa, 17,5 Zentimeter, da unten, wird das Holz wieder intakt
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Aber der Rest da drin, der ist als Querschnitt zerstört und damit auch keine Festigkeit da in
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dem Bereich. Und es gibt Informationen dann auch wieder für die Tragwerksplanung, um sagen zu
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können, ja, ich muss den entsprechend zurückschneiden und dann mit Prothesen, so wie hier
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gezeigt, dann wieder ansetzen. Das leistet dieses Gerät. Also es ist für diesen speziellen Einsatz wunderbar geeignet
#Outdoor Furniture

